Nicht spalten lassen!

Nicht spalten lassen!
Arbeit teilen

Die Geschichte der Menschheit ist zugleich eine Geschichte der Arbeitsteilung. Mit der Entwicklung der Technik und damit verbunden der Steigerung der Produktivität der Arbeit konnten alle lebensnotwendigen Arbeiten in immer kürzerer Zeit erledigt werden. Dabei konnten sich die Menschen spezialisieren, aber nicht immer ging es bei der Verteilung der Aufgaben gerecht zu. Im Gegenteil: Wer über die Arbeitskraft anderer verfügen konnte, bezog eine privilegierte Stellung, gewann an Macht oder sogar eine Herrschaftsposition gegenüber anderen.

In unserer heutigen kapitalistischen Gesellschaft sind die meisten Menschen lohnabhängig. Ob und welchen Erwerbsarbeitsplatz wir bekommen bestimmt unsere Lebensperspektive. Die Arbeitsproduktivität hat inzwischen enorme Ausmaße angenommen, aber nicht zu allgemeinem Wohlstand geführt, sondern zu krassen Ungleichheiten: Die Gewinner haben nicht vorstellbaren Reichtum angehäuft, während immer mehr unter die Armutsgrenze fallen. Besonders drastisch, wenn wir dies im Weltmaßstab betrachten!

Wie können wir, können Gewerkschaften vorgehen, um eine gerechte Teilung aller Arbeiten zu erstreiten? Müssen nicht alle Arbeiten in den Blick genommen werden, auch die unbezahlten Arbeiten für Familie und Gesellschaft? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars, vor allem auch die Frage ob ein neuer Anlauf zur Verkürzung der Arbeitszeit überfällig ist und in Angriff genommen werden soll.

BI031802050405.02.2018 - 09.02.2018
Ausgebucht
Veranstalter:
ver.di GPB
Ort:
ver.di - Bildungszentrum Bielefeld

BI0319022501
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25.02.2019 - 01.03.2019
Veranstalter:
ver.di GPB
Ort:
ver.di - Bildungszentrum Bielefeld
Kosten:
Bitte erfragen Sie die Kosten beim Veranstalter.




Hinweise:
Team:
Sarah Sahl
Ulrike Zerhau-Eckgold

Zielgruppen:
iAN


Freistellungsgrundlage:
TV, BU


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